"Das primäre Ziel in unseren Werken ist es immer eine absolute Synthese zu erschaffen, also eine Zusammensetzung, Zusammenfassung und Verknüpfung von bestehenden Elementen zu einer neuen Einheit. Dabei ist die so verwirklichte Schöpfung unser Beitrag zur Evolution des menschlichen Geistes..."

 

  Iven Orx und Aaron Vinn

 

Über Iven Orx & Aaron Vinn

"Iven Orx und Aaron Vinn sind Kölner Künstler. Ihre in die ganze Welt verkauften Werke sind Bilder-Botschafter der Kunst aus Köln. Das ist auch das Ziel dieser beiden Künstler: die Einheit von Kunst und Köln dazustellen und selber auch zu leben. Deswegen arbeiten und wohnen sie im Herzen Kölns, fangen die kölner Atmosphäre, dieser einzigartigen ehemaligen römischen Stadt ein und machen sie auf Leinwänden sichtbar. So werden ihre Werke zu einem Teil Kölner Kultur." 

 

Hans Bruncken, Kölner Schriftsteller

 

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NEU: CAMP-Kunst - ein Projekt von Iven Orx, Aaron Vinn und Hans Bruncken

Iven Orx, Aaron Vinn und Hans Bruncken fangen an die CAMP Kunst herzustellen!

Camp ist eine stilistisch überpointierte Art der Wahrnehmung von kulturellen Produkten aller Art (Film, Musik, Literatur, Bildende Kunst, Mode, etc.), die am Künstlichen und der Übertreibung orientiert ist. Oft gehören die als „campy“ erlebten Werke der Trivial- oder Populärkultur an, die hier jedoch nicht (nur) gedankenloser Zerstreuung dient, sondern eine ästhetische Aufwertung erfährt.

 

Die Camp-Wahrnehmung sucht dabei nicht nach den „ewigen Werten“, die beispielsweise bei der Neuinterpretation von kulturellen Klassikern aus dem Strom der verflossenen Zeit gerettet werden sollen, sondern kapriziert sich gerade auf die vergänglichen Aspekte von Kunst und Darstellung. Besonders gern werden hier Werke und Personen wahrgenommen, die ihrer Epoche zeitlose Archetypik und Großartigkeit („die Frau“, „die Schönheit“, „das Biest“) vermitteln wollten und dabei mehr oder minder grandios scheiterten. Das heillos überzogene Pathos der Architektur eines Antoni Gaudí oder die bereits selbstironisch überspitzte Darstellung einer Sex-Ikone durch Mae West waren klassische Camp-Artikel.

 

Im engeren Sinne bezog sich Camp ursprünglich vor allem auf übertriebene, teilweise selbstironische Darstellung femininer Affekte, wie sie in schwuler Subkultur vor 1969 sowie bei einigen klassischen weiblichen Hollywood-Stars (Bette Davis etc.) vorherrschte.

 

Ein inzwischen als überholt, lächerlich oder misslungen geltender Stil ist dabei nicht automatisch Camp. Nach Susan Sontag muss eine gewisse Theatralik, Leidenschaftlichkeit und Verspieltheit sichtbar werden; Camp-Ironie ist auch überwiegend auf sentimentale und liebevolle Weise ironisch, will die erwählten Gegenstände, Personen und Kunstwerke nie nur vorführen oder der Lächerlichkeit preisgeben. Ferner entsteht gute campy Kunst eher naiv und unfreiwillig; halbherzig gewollte Adaption der Camp-Optik nannte Sontag verächtlich „Camping“.


Eine gewisse Überschneidung der „camp-sensibility“ mit semiotischer Kulturanalyse sollte ebenfalls beachtet werden. Anhänger des Camp-Geschmacks abstrahieren oft von den Inhalten der dargebotenen Artefakte, sie genießen Form, Dekor, Ornament und Variation - daher sind weitgehend festgelegte Genrekünste auch besonders dankbare Objekte für Camp-Konsumenten. Die struktural-semiotische Analyse konzentrierte sich gleichfalls weniger auf die von Autoren und Künstlern intendierte Bedeutung von Kunstschöpfungen, als auf das Beziehungsnetz und Spiel der Zeichen, auf die Mechanismen der Rezeption. Semiotiker wie Umberto Eco oder Roland Barthes schreckten denn auch nicht vor Analysen von Textilmode, Trivialromanen, Freizeitparks oder bizarren Sportarten wie Wrestling zurück.

 

Extremer - und beabsichtigter - Camp waren z. B. die frühen Filme John Waters; Camp-Elemente finden sich auch in der Filmkunst David Lynchs, sowie in den Werken des Schriftstellers Christian Kracht. Selbst im deutschen Schlager wollen manche (eher unfreiwillige) Camp-Aspekte entdecken, etwa in der Musik Howard Carpendales. Madonnas Verwendung von Camp-Ästhetik, oft direkt den Trends schwuler Subkultur abgeschaut, bezeichnet dann bereits ein zentrales Problem des Camp: ist das noch freundliches Zitat oder bereits exploitative Aneignung durch die etablierte Kulturindustrie?

Camp hatte immer eher den Charakter des Geheimtipps, war meist das Goutieren abseitiger ästhetischer Aspekte der Massenkultur in urbanen Kleingruppen von Eingeweihten. Das Phänomen kann auch begriffen werden als zunächst recht exklusive „Emphatisierung des Banalen“.

 

Bald erfahren Sie hier mehr über die neusten Werke der Künstler und mit dem neuen Link gelangen Sie zu der neuen CAMP-Werke Homepage..

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