Biographie

Iven Orx und Aaron Vinn sind deutsche Künstler. Sie sind Schüler der berühmten Künstlerin Mary Bauermeister, zu derer Schüler und Freunden auch bekannte Künstler wie Christo, Niki de Saint Phalle, John Cage, Hans G. Helms, Wolf Vostell, George Brecht, Nam June Paik, Robert Rauschenberg, Jasper Johns und Jean Tinguely gehören.
Das Gemäldeportfolio der beiden Künstler entspringt einem außergewöhnlichen künstlerischen Konzept. Anders als die meisten Künstler unterwerfen sich Iven Orx und Aaron Vinn keinem künstlerischen Stil. Sie interpretieren ihre Werke ungern selbst und überlassen Auslegung ihrer Gemälde gern dem Betrachter. Hierdurch entfliehen sie den Zwängen und bewahren sich so ihre absolute künstlerische Freiheit. Einzigartig gelingt den beiden Künstlern die geschickte Verbindung der konservativen und der experimentellen Techniken der Malerei. Dies alles macht die beiden Künstler und ihre Werke so außergewöhnlich. Die Werke von Iven Orx und Aaron Vinn werden in die ganze Welt verkauft und sie gewinnen zunehmend an Anerkennung und Bedeutung.
Beide Künstler leben und arbeiten in Köln.
ZITATE
"Das primäre Ziel in unseren Werken ist es immer eine absolute Synthese zu erschaffen, also eine Zusammensetzung, Zusammenfassung und Verknüpfung von bestehenden Elementen zu einer neuen Einheit. Dabei ist die so verwirklichte Schöpfung unser Beitrag zur Evolution des menschlichen Geistes...." Iven Orx und Aaron Vinn
"Abstraktion ist eine Sprache, die der Menschheit allgemein verständlich ist. Man braucht nichts von Kunst zu verstehen, um abstrakte Bilder zu sehen und sich daran zu erfreuen. Diese Art von Kunst kennt keine Grenzen und ist nicht an Sprachen gebunden. Sie ist verständlich und erreichbar für alle Menschen in der ganzen Welt." Iven Orx
„Unser Werk soll auf neue, bisher ungekannte und bestehende Aspekte der Kunst aufmerksam machen und anregen diese zu überdenken oder zu revidieren." Aaron Vinn
"Ein abstraktes Bild ist eine Tür, durch die man mit der Seele hindurch geht, um sich dann gefühlsmäßig mit diesem Kunstwerk auseinanderzusetzen." Iven Orx
"Wir sind die selbsternannten Kulturbotschafter Kölns. Wir haben uns selbsternannt, weil man für etwas Notwendiges nur selber die Verantwortung übernehmen kann. Das ist der beste Ausdruck der Freiheit, die wir haben."
Iven Orx und Aaron Vinn
Iven OrxIven Orx: "Ich komme aus Danzig. Mein Vater malte im Keller heimlich seine Regime kritischen Bilder und versteckte sie auch dort. Ich war 9 Jahre alt, da verbrannte mein Vater aus Angst, er war von den Schrecken der Sowjetunion traumatisiert, alle seine Bilder in meiner Gegenwart. Es war die Zeit, in der Solidarinosc gerade entstand und vom Regime verfolgt wurde. Die brennenden Bilder verfolgen mich noch heute. Möglicherweise male ich abstrakt, um meine Bilder eines Tages nicht auch verbrennen zu müssen. So kann ich meine Kritik malen ohne, dass jemand mir vorwerfen kann, etwas sei nicht korrekt. Da ich meinem Vater beim Malen immer zugeschaut habe, habe ich seine Art zu malen verinnerlicht und wenn ich male, dann denke ich intensiv an ihn und fühle ihn neben mir stehen. Um diese tiefe innere Beziehung, die sich in meinem Malen ausdrückt nicht zu zerstören, male heute noch so, wie mein Vater damals gemalt hat, unbewusst wohl auch, um ihm heute endlich seine verdiente Geltung „durch mich" zu verschaffen."
Aaron VinnAaron Vinn: „Ich bin im Bergischen Land, Nähe Altenberger Dom aufgewachsen. Dort bin ich 1978 geboren worden, ein halbes Jahr nachdem Elvis starb. Ich habe eigentlich nichts Interessantes über mein Leben zu erzählen, außer dass ich immer gemalt habe, weil ich malen musste. Ich hab schon als Kind alle Bücher und Wände bemalt und war geradezu besessen darauf zu malen. Meine alleinerziehende Mutter arbeitete täglich 13 Stunden hart und so hatte ich immer genügend Zeit, meinem inneren Zwang, alles zu bemalen, nachzugeben. Heute weiß ich, dass ich unterbewusst meiner ständigen Einsamkeit und Traurigkeit durch Malen entkommen wollte. Aber es waren auch die Parallelwelten, die ich schon als Kind wahrnahm und die ich durch das Malen, in diese Welt bringen wollte. Heute male ich immer noch, weil ich nichts anderes will. Der „Blechtrommler" von Günter Grass erinnert mich an mich selber. Der musste immer trommeln und lebte auch irgendwie in einer Parallelwelt, von der er aus diese Welt kritisch beobachtete und alle als Psychos betrachtete. So geht es mir auch. Ich hoffe, dass ich diese Parallelwelten in diese Welt herüber „trommeln" kann. Wenn mir das gelingen würde, wäre ich sehr glücklich! Es ist einfach so, dass ich nichts anderes tun kann und will. Es gibt nichts anderes als Malen!"