Galerie ARS AGRIPPINAE

 

Hier in der ARS AGRIPPINAE Galerie präsentieren Iven Orx und Aaron Vinn Ihre Werke.

 

Die Galerie befindet sich in Zentrum von Köln, in der Nähe von Neumarkt. Sie ist mit dem Auto, sowie öffentlichen Verkehrsmitteln, sehr leicht erreichbar. Direkt vor der Tür befinden sich ein Parkhaus und zahlreiche Parkplätze.

 

Öffnungszeiten für Publikumsverkehr:

Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr 

 

ARS AGRIPPINAE

Kunst Galerie Köln

Spinnmühlengasse 7

(Köln Zentrum, Nähe Neumarkt)

50676 Köln 

 

Telefon: 0221 - 998 28 18

 

Gemälde: Agrippina, Aaron Vinn 2009 Gemälde: Agrippina, Aaron Vinn 2009

ARS AGRIPPINAE (Kunst der Agrippina) ist die Kölner Kunst Galerie die zu ihrer Schutzpatronin die Stadtgründerin Kölns, Iulia Agrippina gewählt hat.

 

Galerie-Bilder

Wie es dazu kam, die große Agrippina zur Schutzpatronin zu nehmen?

Iven Orx und Aaron Vinn waren schon lange Mitglieder in der „IG Transzendenz", einer losen Interessen-Gemeinschaft philosophisch interessierter Künstler.

 

Iven Orx: „Ich hatte in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli 2009 einen Traum. Die aus Köln stammende Regentin Roms, Agrippina, ernannte mich zum Kulturbotschafter Kölns und beauftragte mich zu einem Atelier unter dem Namen: Ars Agrippinae. Ich erzählte im kleinen Kreis der IG Transzendenz davon und Aaron behauptete, den gleichen Traum gehabt zu haben. Was lag nun näher, als uns zusammen zu tun und ein „Atelier Ars Agrippinae" zu schaffen. Denn, wie es in Köln heißt, jeder Jeck ist anders und wenn zwei gleiche Jecke sich zusammentun, dann wird's echt jeck! Dann wird's spannend!"

 

Aaron Vinn: „Und warum soll ich nicht denselben Traum gehabt haben wie der Iven? Wo steht, dass zwei Menschen nicht denselben Traum haben können? Aber im Kölner Grundgesetz steht: Jeck loss jeck elans! Und darauf kommt es an! Das Atelier Ars Agrippinae hat sofort Spaß gemacht und wir hoffen, das bleibt auch so. Und weil wir Köln für eine der wichtigen Kulturhauptstädte halten und die Kölner Behörden arbeitsmäßig völlig überlastet sind, müssen wir Künstler die Botschaft der Kölner Kultur selber in die Hände nehmen. Wer sonst sollte das können? Also, nun mal ran! Düsseldorf schläft nicht, Düsseldorf ist hellwach und Düsseldorf hat schon immer was für seine Künstler getan. Aber wir, die Kölner Künstler, tun selber was! Denn Kunst kommt nur vom Selbertun!"

 

Über die große Agrippina

Agrippina, Römisch-Germ. Museum Köln Agrippina, Römisch-Germ. Museum Köln

Iulia Agrippina (* 6. November 15 n. Chr. in Oppidum Ubiorum, heute Köln; † 59 in Kampanien), zur Unterscheidung von ihrer Mutter oft Agrippina die Jüngere (lateinisch: Agrippina minor) genannt, war eine Tochter des Germanicus und der älteren Agrippina, und damit Angehörige der julisch-claudischen Dynastie. Sie war die Mutter Neros und Frau des Kaisers Claudius.

 

Agrippina gilt als die Gründerin Kölns und wird durch das Gewand der Jungfrau des Kölner Dreigestirns symbolisiert.

Agrippina im Kölner Karneval

Kölner Dreigestrn Kölner Dreigestrn

Der Prinz, der Bauer und die Jungfrau, die zusammen das Kölner Dreigestirn bilden, sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals. Das Dreigestirn wird auch als Trifolium bezeichnet. Das römische Gewand der Kölner Jungfrau (links) symbolisiert Agrippina.

 

Die Jungfrau, "Ihre Lieblichkeit", wird als beschützende Mutter Colonia im Kölner Dreigestirn immer von einem Mann dargestellt und wurde 1870 dem Kölner Bauern zur Seite gestellt. Aus diesem Grund fahren Bauer und Jungfrau an Rosenmontag immer gemeinsam auf einem prunkvollen Wagen. Um der weiblichen Rolle gerecht zu werden, ist ein Bart oder ein Schnäuzer nicht erlaubt.

 

Die Kölner Jungfrau trägt eine Krone, die wie ein Zinnenkranz aussieht (auch Mauerkrone genannt). Ihre Krone und ihre Jungfräulichkeit symbolisieren die Uneinnehmbarkeit der Stadt Köln, als diese noch von einer halbkreisförmigen Stadtmauer umschlossen war. Das römische Gewand der Jungfrau erinnert an die römische Kaiserin Agrippina die Jüngere, die gemäß den Annalen des Tacitus als die Gründerin der Stadt Köln gilt. Bei der Proklamation erhält die Kölner Jungfrau als Symbol einen silbernen Spiegel in dem sie sich selbst bewundern kann.